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Silent Scan im Routinebetrieb in Deutschland

Mit Silent Scan präsentiert GE eine weltweit einzigartige Technologie, die eine nahezu geräuschlose MR-Untersuchung des Kopfes ermöglicht. Statt Geräusche zu dämmen, lässt Silent Scan diese gar nicht erst entstehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen   MR-Untersuchungen verändert der Silent Scan die so genannten Gradientenfelder nur in kleinen Schritten – sie bleiben quasi konstant. Dadurch entfällt das laute Ein-, Aus- und Umschalten der Gradienten. Außer dem rhythmischen Geräusch der Magnetkühlung ist fast nichts hörbar.

Erste Standorte im Routinebetrieb 

Die deutschlandweit erste Installation von Silent Scan erfolgte bereits im März 2013 am Discovery MR750w 3,0T im MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Fürth; damals noch als Prototyp zum Zweck der klinischen Erprobung und anfangs beschränkt auf die T1-gewichtete Bildgebung. Die dort gewonnenen Erfahrungen sind durchweg positiv – sowohl hinsichtlich der diagnostischen Qualität, der einfachen Anwendbarkeit und natürlich insbesondere hinsichtlich der Patientenakzeptanz1,2

Inzwischen arbeiten auch weitere Standorte im Routinebetrieb - von Hannover bis Regensburg. Darunter sind sowohl neue, als auch nachgerüstete Standorte mit unserem Optima MR450w 1,5T mit GEM Spulentechnologie. Schritt für Schritt kommen mehr hinzu.

Beeindruckende Resultate

Die Zufriedenheit der Patienten ist wenig überraschend: Vor Ort in Fürth, im Isozentrum des Magneten am Ohr eines Probanden gemessen, nimmt die Schallintensität um knapp 36 dB an, wenn statt einer konventionellen BRAVO T1-gewichteten Sequenz die neue Silenz Sequenz genutzt wird. Das bedeutet eine Reduktion um mehr als das 3.800-fache.


 

„Unsere ersten Erfahrungen mit Silent Scan sind sehr positiv. Auch das Feedback der Patienten ist eindeutig: Aufgrund der mittlerweile hohen Nachfrage aus dem gesamten Bundesgebiet haben wir uns entschlossen, die eigentlich bis Ende 2013 geplante Studie vorzeitig abzuschließen und die Technologie im Routinebetrieb anzuwenden1,2.“

PD Dr. Sedat Alibek
MVZ Radiologie & Nuklearmedizin, Fürth


Die zweite Stufe

Auf 3,0T-Systemen ermöglicht die Silenz-Sequenz zusätzlich eine auf der ASL-Technik (Arterial Spin Labeling) basierende Darstellung der intrakraniellen Gefäße mit TE = 0 und damit ohne Flussdephasierung.

Die PROPELLER-Sequenzen sind darüber hinaus nicht nur im Schädel, sondern mit beliebigen Spulen im ganzen Körper nutzbar – also beispielsweise auch zur Darstellung der Wirbelsäule, der Schulter- oder Kniegelenke ohne Bewegungsartefakte. 
 
Die nächsten Schritte sind bereits absehbar: Anfang März wurden auf dem ECR in Wien als Works-in-Progress auch bereits ein Diffusionsbild, sowie dynamische Darstellungen der Lunge gezeigt*. 
 
Alle Optima MR450w 1,5T GEM und Discovery MR750w 3,0T GEM Systeme können auf Wunsch mit der Option Silent Scan nachgerüstet werden.
 
 
Literatur: 1: RSNA 2013, LL-PHE-TH10A: PD Dr. S. Alibek, Dr. S. A. Schwab, Dr. rer. Nat. M. Burcke, B. Anders, Dr. H. Gloger
2: DIR Journal, akzeptiert
 
* Diese Anwendung bildet kein existierendes Medizinprodukt ab und dient ausschließlich zu Illustrationszwecken.
 
Stand: März 2014

Silent Scan im Routinebetrieb in Deutschland PDF "GE_silentmr_2014_rz_.." (2.15 MB)

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