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MRT erobert den Operationssaal

Als einer der Innovationsführer im Gesundheitswesen setzt GE Healthcare Trends – so auch mit neuartigen Lösungen im Bereich der MRTgestützten Therapie. Die MRT liefert Bilder mit beeindruckender Auflösung und einem herausragenden Weichteilkontrast. Sie kann somit entscheidende Informationen zur Planung von chirurgischen Eingriffen beitragen. In vielen Anwendungsgebieten ist jedoch nicht nur der präoperative Einsatz der MRT wünschenswert, sondern darüber hinaus eine unmittelbare Überwachung während des Eingriffs durch die MR-Bildgebung.

Durch den intraoperativen Einsatz der MRT-Bildgebung (iMRT) kann die Genauigkeit des Eingriffs verbessert und das Risiko für den Patienten verringert werden. Dass dies nicht mehr nur eine Zukunftsvision ist, zeigt eine Entwicklung von GE Healthcare, die bereits in der klinischen Praxis erprobt ist. Erste Ergebnisse belegen, dass der intraoperative Einsatz der MRT dazu führen kann, dass Patienten weniger invasiv und mit besseren Ergebnissen operiert werden können.

Mit der Surgical Suite bietet GE ein innovatives Konzept zum intraoperativen Einsatz der MR-Bildgebung. OP-Raum und MRT-Untersuchungsraum sind zwei voneinander getrennte Einheiten, die entweder gemeinsam oder unabhängig voneinander genutzt werden können. Für den intraoperativen Einsatz wird der Patient während des Eingiffs vom OP- in den MRT-Raum gefahren. Dadurch kann der Chirurg noch während der OP hochpräzise und aktuelle Informationen erhalten, beispielsweise über möglicherweise verbliebene Tumoranteile, die weder mit dem Auge noch mit konventionellen OP-Instrumenten sichtbar sind. Auf Grundlage dieser Informationen kann der Eingriff fortgeführt und entsprechend optimiert werden. Einsatz findet dieses Konzept heute bereits in der Neurochirurgie zur Tumorresektion, wie z.B. in Prag am Military Hospital und seit Mai 2011 auch in der neurochirurgischen Abteilung der Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg in Linz,Österreich.

Klinische Studien belegen, dass durch den intraoperativen Einsatz der MRT der Anteil des resektierten Tumorvolumens signifikant erhöht wird1. In mehr als einem Drittel aller Fälle wurde ein Eingriff, der bereits als abgeschlossen galt, aufgrund der Zusatzinformationen durch die intraoperative MRT fortgeführt. Diese vollständigere Resektion des Tumors führt zu besseren Prognosen für den Patienten, zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt sowie zu geringerem zusätzlichen Therapiebedarf.

Surgical Suite von GE Healthcare:

- Unabhängig voneinander nutzbare Räume für MRT und OP mit voller Funktionalität

- Einfache Anbindung des MRT an einen oder mehrere OP-Räume

- Alles aus einer Hand – von der Beatmung bis zur Navigation

- OP-Tisch von Maquet mit allen üblichen Lagerungsmöglichkeiten

- Speziell angepasste Mayfield-Klemme

Verbesserte OP-Ergebnisse durch iMRT1:

- 36% der OPs, die bereits als abgeschlossen galten, wurden nach iMRT fortgeführt

- Tumorresektion mit iMRT reduziert das Resttumorvolumen signifikant

- Vollständige Tumorresektion in 41% der Fälle aufgrund der iMRT

¹ Nimsky C, Fujita, A, et. al.:Volumetric assessmen f glioma removal by intra-operative high-field magnetic resonance imaging. Neurosurgery 55:1-12, 2004

Stand: August 2012

MRT erobert den Operationssaal PDF "Von der Diagnostik z.." (175.90 KB)

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