Klinische Anwendungen

Varicosis der V. ovarica sin.

Klinisches Fallbeispiel         

                                

Gerät:                 Discovery MR750

Referenz:            Prof. Dr. med. habil. Nasreddin Abolmaali,

                           Städtisches Klinikum Dresden Friedrichstadt

 

Indikation:

Ausgeprägte Stauung und Varicosis am linken Bein ab proximal, sowie auf Höhe Gesäß/ Schambereich beidseits.

 

Untersuchungstechnik:

MRT des Abdomens und Beckens.

3,0 T Discovery MR 750, 32Ch Torso-Spule, nativ sowie nach i.v.-Kontrastmittelgabe in mehreren Ebenen. T2 FSE STIR coronal, T2 FRFSE FS axial, T1 FSE axial, Kontrastmittel T1 TRICKS MR-Angiographie arteriell und venös, T1 LAVA-Flex axial und coronal.

Die TRICKS-Angiographie wurde mit einer hohen räumlichen Auflösung (0,9 x 0,9 x 1,2 mm) und einer zeitlichen Auflösung von 9s aufgenommen.

 

Befund und Beurteilung:

1. Nachweis einer Varikosis der V. ovarica sin. und venösem Konvolut um das linke Ovar. Die V. ovarcia sin. kann bis an die Einmündung in die V. renalis sin. kräftig kontrastiert mit einem Kaliber von bis zu 10 mm nachverfolgt werden. Kräftiger Fluss auch in der V. ovarica dextra, die die Drainagefunktion über Kollateralen auch von links mit übernommen hat. Bild eines V. ovarica-Syndroms.

2. Nachweis von varikösen Gefäßen mit Anschluss an das Konvolut um das linke Ovar auch labial links > rechts. Variköses Gefäß von links labial nach links gluteal.

3. Davon abgesehen normale Signalverteilung von Uterus und Adnexe. Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten. Normale Signalverteilung von Muskulatur, Knochenmark und Fettgewebe.

 

Klinische Bilder:

Abbildung 1: links: Coronale STIR; rechts: Transversale STIR. Darstellung der Varizen im Bereich der Schamlippen links.

 

Abbildung 2: TRICKS-Angiographie.

 

Abbildung 3: MIP-Darstellung der Phase 5.

 

Abbildung 4: MIP-Darstellung der Phase 7.

 

Abbildung 5: Darstellung des Befundes in konventioneller Angiographietechnik vor der Intervention.

 

Abbildung 6: Darstellung des Befundes in konventioneller Angiographietechnik nach der Intervention.

 

Abbildung 7: Darstellung der eingebrachten Coils.

 

Referenz:

     Prof. Dr. med. habil. Nasreddin Abolmaali,

     Städtisches Klinikum Dresden Friedrichstadt,

     Leitender Oberarzt,

     Facharzt für Diagnostische Radiologie.

 

 

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